RTH

Der konzeptionelle Ansatz verfolgt das Ziel, ein sich scheinbar verselbständigendes, identitätsbildendes Gebäude bei gleichzeitiger Weiterführung und Beibehaltung der historischen Fassadenfluchten des Rathauscarrées zu formen. Bestehende Sichtverbindungen, insbesondere zum Stephansdom sollen bewahrt bleiben.


Als Instrument dient dabei das Aufbrechen und Neuverteilung der Morphologie und Regelmäßigkeit der homogenen Baumassen innerhalb der definierten Grenzlinien.

Die Kontrastierung der geregelten Höhenentwicklung mittels einer Komposition aus vertikalem (Turm) und horizontalem (Flugdach) Element erzeugt einen abstrakten Spannungsbogen zum umliegenden Gebäudebestand.
Der sich öffnende Raum bewirkt eine Differenzierung und Heterogenesierung im urbanen Gefüge und schafft Diversität.Durch bewusste Fragmentierung mithilfe landschaftlicher Implantate gelingt es, den turmartigen Baukörpers harmonisch in die umgebende Gebäudestruktur einzugliedern und deren Maßstäblichkeit und Proportionalität zu bewahren.
Gleichzeit bildet das Gebäude ein Pendant zu Rathausturm, das in einen sensiblen Dialog zu treten im Stande ist, ohne gleichzeitig dessen Ausdruckstärke zu reglementieren.
Die unterhalb der weit auskragenden, öffentlich begehbaren Dachkonstruktion seinen Ausgangspunkt nehmende Platzgestaltung setzt sich mäanderartig entlang der Rathausstraße bis zum Friedrich Schmid Platz fort. Begrünungs- und Möblierungskonzepte dienen der Attraktivierung und laden zum Verweilen ein.

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